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Audi R8 Spyder: Offenes Fahren mit atemberaubender Dynamik

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veröffentlicht am: 24.09.09

Mit dem Audi R8 Spyder 5.2 FSI quattro verliert der deutsche Supersportwagen sein Dach. Um die überragenden Fahrleistungen mit dem intensiven Erlebnis des offenen Fahrens zu vereinen, präsentiert Audi den R8 Spyder 5.2 FSI quattro. Das leichte Stoffverdeck besitzt einen vollautomatischen Antrieb, während für den satten Vortrieb ein 525 PS starker V10-Motor sorgt, der den offenen Zweisitzer in 4,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h katapultiert und ihn so 313 km/h schnell macht. Der R8 Spyder kommt im ersten Quartal 2010 auf den Markt und ist ab 156.400 Euro erhältlich.

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Design: Dynamik mit Liebe zum Detail

Viele Details dokumentieren die Liebe, mit der Audi den R8 Spyder 5.2 FSI quattro gestaltete. Die Lufteinlässe im Bug, die zur Anströmung der drei Wasserkühler dienen, und die Lippe der Frontschürze tragen hochglänzendes Schwarz. Die Streben im breiten, flachen Singleframe-Grill besitzen feine Chromauflagen. Die Reflektoren der serienmäßigen Voll-LED-Scheinwerfer wirken wie geöffnete Muschelschalen; das Tagfahrlicht erscheint als homogenes Band, obwohl es aus 24 einzelnen LEDs besteht, die eine Kurve am unteren Rand des Scheinwerfers bilden. Bei den Voll-LED-Scheinwerfern erzeugen Leuchtdioden das Abblendlicht, das Fernlicht, das Tagfahrlicht und das Blinklicht.

Die Seitenschweller des Audi R8 Spyder 5.2 FSI quattro sind breit und kantig geformt, V10-Badges auf den Flanken weisen auf die Power des Motors hin. Mit ihrem skulpturalen Charakter fasziniert die Linienführung und interpretiert die Dynamik des Hochleistungssportwagens auf eigene Art. Im Unterschied zum Coupé entfallen die Sideblades hinter den Türen; die Seitenteile bestehen aus Kohlefaser-Verbundmaterial, ebenso wie der große Deckel über der Verdeckablage. Zwei gewölbte Hutzen, die sich bis zur Abrisskante ziehen und große Lüftungsöffnungen integrieren, verleihen dem Rücken des offenen Zweisitzers ein kraftvolles Profil.

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Am Heck betont eine dunkle Fläche zwischen den Rückleuchten die Breite. Dort sind die Kammern der Leuchten dunkelrot eingefärbt, bei dem LEDs ein dreidimensionales Lichtbild erzeugen. Die Abgasanlage endet in zwei großen, ovalen Endrohren, und der voll verkleidete Unterboden mündet in einem hoch nach oben gezogenen Diffusor. Bei höheren Geschwindigkeiten fährt der Heckspoiler selbsttätig aus.

Audi liefert den R8 Spyder 5.2 FSI quattro mit drei Farben für das Verdeck aus. Bei der Karosserie stehen elf Lackierungen zur Wahl, Metallic- und Perleffektlackierungen sind bereits Serie. Der Frontscheibenrahmen trägt eine glänzende Auflage aus eloxiertem Aluminium.

Konsequent mit klassischem, leichtem Stoffverdeck

Wie jeder offene Audi verfügt der R8 Spyder über ein Verdeck aus Stoff - eine konsequente Lösung für einen Hochleistungssportwagen. Das Softtop wiegt nur etwa 30 Kilogramm und hält so das Gesamtgewicht und den Fahrzeugschwerpunkt niedrig. Es nimmt in geöffnetem Zustand wenig Platz in Anspruch und fügt sich geschlossen harmonisch in die Designlinie ein. Das Verdeck läuft in zwei schlanken Finnen aus, die sich zum Heckabschluss ziehen, und dabei die gestreckte Silhouette betonen.

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Das Softtop besitzt einen elektrohydraulischen Antrieb und öffnet und schließt sich binnen 19 Sekunden - auch in Fahrt bis maximal 50 km/h. Beim Öffnen faltet sich das Verdeck Z-förmig in seine Ablage über dem V10-Motor; die Abdeckklappe bewegt sich dabei automatisch. Die beheizbare Glasscheibe ist, vom Verdeck getrennt, in die Schottwand versenkt, und lässt sich bei geöffnetem wie geschlossenem Verdeck per Schalter separat ein- und ausfahren. Ein zusätzliches Windschott mit einer Netz-Struktur ist Serie; zwei Handgriffe genügen, um es in die Schottwand hinter den Sitzen einzuklinken.

Das Verdeck besteht aus einer Außenhaut mit dichtem Textilgewebe sowie dem Innenhimmel und ist uneingeschränkt highspeed-tauglich. Im geschlossenen R8 Spyder liegt das Geräuschniveau bei mittleren Geschwindigkeiten kaum höher als im Coupé. Die Schottwand integriert einen Überrollschutz, der aus zwei starken, von Federn vorgespannten Platten besteht. Kopf-/Thorax-Sidebags, in den Sitzlehnen untergebracht, schützen die Passagiere bei einem Seitencrash, bei einem Frontaufprall stehen Fullsize-Airbags auf Posten. Bei einem Heckcrash verringert das integrale Kopfstützensystem die Gefahr eines Schleudertraumas.

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Antrieb mit kompromissloser Power

Der Audi R8 Spyder 5.2 FSI quattro fasziniert mit seiner kompromisslosen Performance. Bei 6.500 Touren stemmt der V10-Saugmotor 530 Nm Drehmoment, bei 8.000 U/min liegt die Höchstleistung von 525 PS an, und erst bei 8.700 U/min ist die Drehzahlgrenze erreicht. Die spezifische Leistung beträgt 100,9 PS pro Liter Hubraum, jedes PS muss nur 3,3 Kilogramm Gewicht bewegen. In der Version mit Handschaltung wiegt der R8 Spyder nur 1.720 Kilogramm.

Die Fahrleistungen umreißen das gewaltige Potenzial: 0 - 100 km/h in 4,1 Sekunden, 0 - 200 km/h in 12,7 Sekunden, Top-Speed 313 km/h in der Version mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe. Mit steigender Last und Drehzahl entwickelt der Motor den unverwechselbaren vollen Zehnzylinder-Sound von Audi, ein kraftvoll-kehliges Fauchen mit musikalischer Klangfarbe.

Das 5.2-Liter-Triebwerk arbeitet als Direkteinspritzer nach dem FSI-Prinzip. Der R8 Spyder 5.2 FSI quattro mit Handschaltung verbraucht auf 100 Kilometern im Mittel 14,9 Liter (mit R tronic 13,9 Liter). Die Trockensumpfschmierung, eine weitere Technologie aus dem Motorsport, sichert die Ölversorgung auch bei der maximal möglichen Querbeschleunigung von 1,2 g.

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Auf Wunsch gibt es den Audi R8 Spyder 5.2 FSI mit einem automatisierten Sechsganggetriebe. Die R tronic bietet ein Normal- und ein Sportprogramm sowie einen vollautomatischen und einen manuellen Modus - hier kann der Fahrer die Gänge über den Joystick auf dem Mitteltunnel oder mit den Wippen am Lenkrad blitzschnell wechseln. Zudem besitzt der offene Sportwagen eine „Launch Control“ - ein Programm, das beim Start das volle Beschleunigungspotenzial ausschöpft, indem es das Einrücken der Kupplung managt.

Der permanente Allradantrieb quattro, der mit einer zentralen Visco-Kupplung arbeitet und stark heckbetont ausgelegt ist, leitet die Kräfte auf alle vier Räder. Im Zusammenspiel mit dem Sperrdifferenzial an der Hinterachse gewährt das System das entscheidende Plus an Traktion, Stabilität, Kurvengeschwindigkeit und Präzision.

Fahrwerk mit faszinierender Performance

Der Audi R8 Spyder 5.2 FSI quattro weist einen Radstand von 2,65 Metern und eine Achslastverteilung von 43 zu 57 Prozent auf. Wie in einem Rennwagen führen doppelte Dreieckslenker aus Aluminium alle vier Räder; die hydraulische Zahnstangen-Servolenkung vermittelt hochpräzisen Fahrbahnkontakt.

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Die Abstimmung gewährt guten Komfort, auch dank der serienmäßigen Technologie „Audi Magnetic Ride“, die Magnetfelder in den Stoßdämpfern nutzt, um deren Arbeitsweise innerhalb von Millisekunden den Anforderungen der Straße und dem Stil des Fahrers anzupassen. Der Fahrer kann zwischen zwei Grund-Kennfeldern wählen. Auf Wunsch liefert Audi ein Sportfahrwerk mit konventionellen Dämpfern.

Der R8 Spyder 5.2 FSI quattro rollt auf 19-Zoll-Rädern im 10-Speichen-Y-Design. Die vorderen Felgen sind mit Reifen im Format 235/35 überzogen; an der Hinterachse beträgt die Größe 295/30 - optional sind sogar Reifen in der Dimension 305/30 erhältlich.

Die vier Scheiben der Hochleistungsbremsanlage sind innen belüftet und gelocht, Achtkolben-Sättel nehmen die vorderen, Vierkolbensättel die hinteren Scheiben in die Zange. Auf Wunsch montiert Audi besonders große Scheiben aus Kohlefaser-Keramik, die extrem leicht, standfest und langlebig sind. Das Stabilisierungssystem ESP bringt einen Sportmodus mit und lässt sich auf Wunsch ganz abschalten. An Steigungen erleichtert eine Assistenzfunktion in der Bremsanlage das Anfahren.

Sortlicher Luxus im Innenraum

Im Interieur bietet der offene Zweisitzer von Audi großzügige Platzverhältnisse. Das dreispeichige Multifunktions-Sportlederlenkrad verfügt - wie in einem Rennwagen - über einen unten abgeflachten Kranz, während die tief montierten, elektrisch einstellbaren Sitze den Körper perfekt unterstützen.

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In das serienmäßige Fahrerinformationssystem ist ein Laptimer zum Festhalten von Rundenzeiten integriert. Die Instrumente und der Schaltknauf tragen rote Ringe, während die Pedale, die Fußstützen und die Schaltwippen der optionalen R tronic in Aluminiumoptik gehalten sind.

Zu den Highlights der Serienausstattung zählen eine großzügige Volllederausstattung in Feinnappa, ein Soundsystem von Bang & Olufsen, eine Komfortklimaautomatik und beheizbare Sitze. Das Leder der Sitze trägt eine Farbpigmentierung, die den Infrarot-Anteil im Sonnenlicht reflektiert und so die Aufheizung um bis zu 20 Grad Celcius reduziert.

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Türeinstiegsleisten mit Aluminiumauflagen und Applikationen in schwarzem Seidenlack vermitteln eine Atmosphäre luxuriöser Sportlichkeit. In die hintere Schottwand integrierte Audi eine Ablage, die drei Staufächer bereithält. In einem der Fächer findet der optionale CD-Wechsler oder das auf Wunsch erhältliche „Audi Music Interface“ Platz. Im Fahrzeugbug kommen währenddessen 100 Liter Gepäck unter.

Die neue Ausbaustufe des „Navigationssystems plus“ mit MMI-Bedienlogik ist im R8 Spyder 5.2 FSI quattro ebenfalls Serie. Als sichtbarste Neuerung lässt sich der hochauflösende 6,5-Zoll-Bildschirm erkennen, bei dem man in der topographischen Kartendarstellung den gewählten Ausschnitt in alle Richtungen scrollen kann. Optional ist es möglich, das System mit einer Rückfahrkamera zu kombinieren, die als Einparkhilfe dient.

Auf Wunsch liefert Audi hochindividuelle Extras, wie zum Beispiel exklusive Lederpakete und spezielle Dekoreinlagen. Eine Weltneuheit ist das optionale Gurtmikrofon für die Freisprechanlage, das auch das Telefonieren bei geöffnetem Verdeck auf der Autobahn erlaubt. Hier sind in beiden Gurtbändern je drei kleine, flache Mikrofone integriert; mindestens eines von ihnen befindet sich bei angelegtem Gurt in der idealen Position zum Sprecher. Ein viertes Mikrofon brachte Audi am Frontscheibenrahmen unter.

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