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Mercedes-Benz SLS AMG: Der neue Supersportwagen ist enthüllt

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veröffentlicht am: 24.09.09

Mit dem neuen Mercedes-Benz SLS AMG kommt die Neuinterpretation des legendären Flügeltürers im Frühjahr 2010 zum Preis von 177.310 Euro auf den Markt. Der Supersportwagen begeistert mit puristischem Design, konsequentem Leichtbau und überlegener Fahrdynamik. Um es vorwegzunehmen: Der 6,3 Liter große und 571 PS starke V8-Motor beschleunigt den SLS AMG von 0 auf 100 km/h in nur 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzte 317 km/h. Seine Weltpremiere feiert das Prachtstück auf der Frankfurter IAA (17.09.2009 – 27.09.2009).

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Design: Puristisch, markant und leidenschaftlich

Das markante Design des neuen Mercedes-Benz SLS AMG fasziniert durch seine leidenschaftliche Sportlichkeit und interpretiert die atemberaubende Formgebung des Mercedes-Benz 300 SL aus den 1950er-Jahren neu. Die knapp zwei Meter lange Motorhaube, das flache, weit hinten positionierte Greenhouse und das kurze Heck mit dem ausfahrbaren Heckflügel stehen ebenso für Dynamik wie der lange Radstand, die breite Spur und die großen Räder.

Die kurzen Überhänge bestimmen die Proportionen genauso wie die Konzeption des 4,638 Meter langen, 1,939 Meter breiten und 1,262 Meter hohen Supersportwagens mit dem weit hinten und tief platzierten Frontmittelmotor und Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung. Als stilistisches Highlight erweisen sich zweifellos die Flügeltüren, die dem Mercedes-Benz SLS AMG ein unvergleichliches Charisma verleihen.

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Nicht nur die Flügeltüren liefern eine Reminiszenz an den Mercedes-Benz 300 SL, auch der charakteristisch breite Kühlergrill mit dem großen Mercedes-Stern und der flügelförmigen Querfinne erinnert an das Gesicht der Sportwagen-Legende. Die dreidimensionale, skulpturelle Front mit der tief heruntergezogenen, gepfeilten und seitlich eingezogenen Frontschürze verleiht dem Flügeltürer einen kraftvollen Stand auf der Straße.

Für Dominanz sorgen sechs große Kühllufteinlässe und die weit außen platzierten, vertikal ausgerichteten Scheinwerfer mit reizvollem Innenleben: Das zentrale Bixenon-Abblendlicht mit metallischem Flügelelement wird oben von zwei LED-Blinkern und unten vom LED-Tagfahrlicht eingerahmt.

Einflüsse aus dem Flugzeugbau

Anklänge an den Flugzeugbau liefert neben dem exponierten Mercedes-Stern, dessen Tubus im Profil an den Lufteinlass eines Jet-Triebwerkes erinnert, auch die lange Motorhaube. Je weiter das Auge des Betrachters nach vorn wandert, desto mehr beschleunigt ihre Krümmung. Den gleichen visuellen Eindruck vermittelt die Gestaltung der vier in „Silver Shadow“ ausgeführten Finnen, die am Ende der Motorhaube die beiden Luftauslassgitter zieren. Diese für Flugzeuge typische Linienführung sorgt ebenfalls für eine optische Beschleunigung der vorbeiströmenden Luft.

Die Finnen auf der Motorhaube finden sich an den Fahrzeugflanken wieder und der Kenner entdeckt hier ein typisches Gestaltungsmerkmal des 300 SL. Einen klaren Hinweis auf den hubraumstarken V8-Saugmotor liefert der zwischen den Finnen integrierte „6.3“-Schriftzug. Aus dem seitlichen Luftauslass entsteht eine stilistisch prägende Charakterlinie, die zusammen mit der bombierten Seitenfallung und der spannungsvollen Oberflächenbehandlung Ästhetik mit Kraft verbindet.

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Äußerst reizvoll und unverwechselbar präsentiert sich außerdem das kompakte Passagierabteil, das mit hohen Bordkanten, flachen Seitenscheiben und steil stehender Frontscheibe eine Art Visiercharakter besitzt. Pure Dynamik vermittelt derweil die nach vorn geneigte B-Säule mit dem eleganten, zur Heckscheibe auslaufenden Schwung.

Seitenansicht von Muskel und Schulter geprägt

Seitlich betrachtet, fällt die ausgeprägte Fahrzeugschulter des SLS AMG auf, die sich wie ein gespannter Muskel von der Front bis zum Heck erstreckt. Die kraftvoll aus der Seitenwand heraustretenden Radhäuser füllen markante Leichtmetallräder in 19 Zoll vorne und 20 Zoll hinten. Drei verschiedene Räder-Varianten bieten Durchsicht auf die groß dimensionierte Hochleistungs-Verbundbremsanlage.

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Von oben betrachtet, führt eine aus den Scheinwerfern heraustretende, durchgängige Linie über den Muskel bis zum Heck. Dieses Stilmittel findet sich ebenfalls auf der Motorhaube wieder, wo das Auge einer markanten Kontur folgt, die über das Dach zwischen die Flügeltüren und weiter zur dritten Bremsleuchte führt.

Heckansicht mit Breitenwirkung

Dynamik und Kraft vermittelt auch die Heckansicht des SLS AMG: Der flach abfallende Heckdeckel sorgt ebenso für eine Breitenwirkung wie die ausgeprägte Fahrzeugschulter und die flachen Rückleuchten. Ausgestattet mit LED-Technik, eröffnen die horizontal gegliederten Leuchteneinheiten interessante Einblicke. LED-Lichtelemente in Flügelform sorgen für ein eigenständiges, faszinierendes Nacht-Design. Tief und mittig platziert ist die LED-Nebel/Rückfahrleuchte im Formel-1-Stil. Das Gepäckabteil bietet übrigens ein Volumen von 176 Litern.

Inspiriert vom Motorsport, präsentieren sich ferner der schwarze Diffusoreinsatz und die beiden verchromten Endrohrblenden der Sport-Abgasanlage. Die starken Einzüge der Heckschürze erlauben den freien Blick auf die breiten Hinterräder und verleihen dem Flügeltürer einen selbstbewussten Stand auf der Straße. Der in den Heckdeckel integrierte Spoiler fährt ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h automatisch aus und sorgt für hervorragende Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Neue Farben: AMG Alubeam Silber und zwei Mattlacke

Insgesamt umfasst der Lackfächer für den SLS AMG neun exklusive Farbtöne. Als Highlight darf die einzigartige „AMG Alubeam Silber“-Lackierung gelten: Das neue Verfahren lässt den Lack wie flüssiges Metall glänzen und spannt sich wie eine metallische Haut über die Karosserie, um die Design-Linien des Flügeltürers stärker als jede andere Lackierung zu betonen und durch gezielte Lichtreflexionen noch lebendiger zu gestalten. 30 bis 50 Nanometer kleine Pigmente ermöglichen diesen Effekt.

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Ebenso reizvoll wirken die beiden Mattlacke „Designo Magno Allanitgrau“ und „AMG Magno Sylvanitgrau“, die mit ihrer seidenmatten Oberfläche den sportlichen Charakter des Zweisitzers durch eine definierte Konturierung der Formkanten verstärken.

Aluminium-Spaceframe für Leichtbau und höchste Festigkeit

Neue Wege geht der SLS beim Karosseriekonzept: Erstmals präsentieren Mercedes-Benz und AMG ein Automobil, bei dem Chassis und Karosserie aus Aluminium gefertigt sind. Das sorgt gegenüber der traditionellen Stahlbauweise für eine signifikante Gewichtsersparnis, wie der Blick auf das DIN-Leergewicht von 1.620 Kilogramm verdeutlicht. Das gesamte Fahrzeugkonzept ist darüber hinaus so konzipiert, dass ein möglichst tiefer Schwerpunkt erreicht wird.

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Leichte Aluminium-Profile verbinden die Kraftknoten zu einer stabilen Struktur. Die großen, tief liegenden Querschnitte dieser Aluminium-Profile bieten hohe Widerstandsmomente und sichern die gewünschte direkte Übertragung von Antriebs-, Brems- und Fahrwerkkräften. Unerwünschte Elastizitäten werden durch die Struktur verringert; das Fahrzeug reagiert steif, fast verwindungsfrei und direkt. Zur weiteren Steigerung der Insassensicherheit kommt in den A-Säulen ultrahochfester, warm umgeformter Stahl zum Einsatz. Das Rohbaugewicht beträgt 241 Kilogramm - bezogen auf die Höchstleistung von 571 PS ein absoluter Spitzenwert im Supersportwagen-Segment.

Weiterentwickelter AMG 6.3-V8-Motor mit 571 PS

Der weiterentwickelte 6.3-Liter-V8 realisiert 571 PS bei 6.800 U/min. In Verbindung mit seinem geringen Fahrzeuggewicht, errechnet sich ein Leistungsgewicht von 2,84 kg/PS. Das maximale Drehmoment von 650 Nm erreicht der Saugmotor bei 4.750 U/min. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h. Der intern M159 genannte V8-Hochdrehzahlmotor mit einem Hubraum von 6.208 Kubikzentimetern wurde gegenüber dem M156-Basistriebwerk komplett überarbeitet und zeigt die typischen Merkmale leistungsstarker Rennmotoren.

Trotz kompromisslos sportlichem Charakter konnte Mercedes-AMG anspruchsvolle Verbrauchsziele realisieren. Der SLS AMG konsumiert voraussichtlich 13,2 Liter je 100 Kilometer. Als effizienzsteigernde Maßnahme kommt unter anderem das intelligente Generator-Management zum Einsatz: In jeder Schubphase des Motors und beim Bremsen wird kinetische Energie zum Laden der Batterie genutzt und nicht - wie sonst üblich - nutzlos in Wärme umgewandelt. Im umgekehrten Fall wird der Generator beim Beschleunigen lastfrei geschaltet und entlastet den Motor.

Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung mit Torque-Tube

Seine üppige Kraft gibt der V8-Motor über eine leichte Antriebswelle aus Carbon an die Hinterachse weiter - ähnlich wie bei den DTM C-Klasse Renntourenwagen. Das Doppelkupplungsgetriebe findet seinen Platz an der Hinterachse (Transaxle-Prinzip) und ist über eine Torque-Tube fest mit dem Motorgehäuse verbunden. In der Torque-Tube (engl. Torque = Drehmoment, Tube = Röhre) rotiert eine Carbon-Welle mit Motordrehzahl. Die Vorteile dieser aufwendigen Lösung liegen in der starren Verbindung zwischen Motor und Getriebe und der damit optimalen Abstützung der entstehenden Kräfte und Momente.

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Für die Kraftübertragung ist ein neues AMG-Speedshift-DCT-7-Gang-Sportgetriebe verantwortlich. Das Doppelkupplungsgetriebe zeichnet sich durch schnelle Schaltvorgänge ohne Zugkraftunterbrechung aus - minimal sind 100 Millisekunden möglich. Dem Fahrer stehen vier unterschiedliche Fahrprogramme „C“ (Controlled Efficiency), „S“ (Sport), „S+“ (Sport plus) oder „M“ (Manuell) und eine „Race Start“-Funktion zur Verfügung.

In den Fahrprogrammen „Sport“, „Sport plus“ und „Manuell“ ist die automatische Zwischengasfunktion aktiv; alle Modi lassen sich bequem via Drehregler in der AMG-Drive-Unit bedienen. Optimale Traktion ermöglicht derweil die mechanische Differenzialsperre, die in das kompakte Getriebegehäuse integriert ist.

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Aufwendiges Fahrwerk-Layout

Die gewählte Lösung Frontmittelmotor plus Transaxle-Anordnung sorgt für eine ideale Gewichtsverteilung von 47 Prozent vorne zu 53 Prozent hinten. Durch die Einbauposition des Motors hinter der Vorderachse sind optimale Voraussetzungen für eine perfekte Fahrdynamik mit präzisem Einlenkverhalten und ausgezeichneter Traktion gegeben.

Der lange Radstand von 2,680 Metern hat nicht nur einen stabilen Geradeauslauf, sondern auch eine niedrige Radlastverschiebung zur Folge, was die Tendenz zum Nicken des Fahrzeugs beim Beschleunigen und Verzögern deutlich verringert. Die breite Spurweite - vorn 1,682 Meter, hinten 1,653 Meter - sorgt für eine geringere Radlastverlagerung vom kurveninneren zum kurvenäußeren Rad, wodurch die Reifen mehr Grip erhalten. Der große Nachlaufwinkel von 11,5 Grad ergibt bei Kurvenfahrt eine hohe Zunahme des negativen Radsturzes, verbessert die Reifenhaftung zusätzlich - und sorgt zudem für hohe Stabilität beim scharfen Abbremsen in Kurven.

Direkte Lenkung, Differenzialsperre und 3-Stufen-ESP

Das Zahnstangen-Lenkgetriebe bietet ein konsequent direktes Lenkgefühl, wobei die Parameter-Servolenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Unterstützung arbeitet und das Feedback für den Fahrer mit steigender Fahrzeuggeschwindigkeit verbessert. Serienmäßig verfügt der Flügeltürer über ein 3-Stufen-ESP: Dem Fahrer stehen auf Tastendruck die drei Modi „ESP On“, „ESP Sport“ und „ESP Off“ zur Verfügung. Auch im „ESP Off“-Modus stehen beim Betätigen des Bremspedals wieder alle Funktionen des ESPÒ zur Verfügung.

In allen drei ESP-Modi ist die Traktionslogik der Antriebsschlupfregelung (ASR) aktiv. Bei beginnendem Durchdrehen eines Antriebsrades wird durch den gezielten Bremseneingriff eine deutliche Traktionsverbesserung erzielt - speziell im Zusammenspiel mit der serienmäßigen mechanischen Lamellen-Differenzialsperre. Auf diese Weise lässt sich die Motorleistung bei besonders dynamischer Fahrweise noch besser auf die Straße übertragen.

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Hochleistungsbremsanlage und neuartige Flow Forming-Räder

Kürzeste Bremswege verspricht die Hochleistungsbremsanlage mit Verbundbremsscheiben an der Vorderachse. Eine noch bessere Brems-Performance bietet die neu entwickelte, optionale Keramik-Verbundbremsanlage mit abermals größer dimensionierten Bremsscheiben. Die Keramik-Bremsscheiben verfügen aufgrund ihres höheren Härtegrades über eine noch höhere Temperatursicherheit und bestechen gleichfalls durch ihr um rund 40 Prozent niedrigeres Gewicht.

Gewichtsoptimierte AMG-Leichtmetallräder nach dem neuartigen „Flow Forming“-Prinzip in 9,5 x 19 Zoll vorne und 11,0 x 20 Zoll hinten reduzieren die ungefederten Massen und steigern Fahrdynamik. Neben den serienmäßigen AMG-Leichtmetallrädern im 7-Speichen-Design stehen auf Wunsch Räder im 5-Doppelspeichen-Design und Schmiederäder im 10-Speichen-Design zur Wahl. Exklusiv für den SLS AMG entwickelte Reifen in 265/35 R 19 vorne und 295/30 R 20 hinten sorgen für beste Performance. Serienmäßig ist ein Reifendruckkontrollsystem zur permanenten Überwachung aller vier Räder mit radindividueller Anzeige im Display.

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Interieur mit Flugzeugbau-Anklängen und Rennsport-Funktionalität

Wer die Flügeltüren des Mercedes-Benz SLS AMG nach oben schwingen lässt und in den Sportsitzen Platz nimmt, erlebt einen Innenraum der ganz besonderen Art. Bei der Gestaltung des Interieurs ließen sich die Designer vom Flugzeugbau inspirieren. Prägendes Stilelement ist die Instrumententafel, die in Form eines kraftvoll gespannten Flügelprofils für optische Breite sorgt. Markant in die Instrumententafel integriert sind die in „Silver Shadow“ galvanisierten Belüftungsdüsen mit justierbarem Düsenkreuz – ihre Form erinnert an die Triebwerke eines Jets.

Auch das Kombi-Instrument mit LED-Hochschaltanzeige und zwei weiß hinterleuchteten Rundinstrumenten präsentiert sich betont sportlich in metallischem „Silver Shadow“. Die silberfarbigen Zifferblätter verfügen über rote Zeiger und eine 360 km/h-Skala. Als zentrales Element zwischen den beiden mittleren Lüftungsdüsen im Cockpit integrierten die Macher das Multimedia-System „Comand APS“ mit einem 7-Zoll-Bildschirm.

Ebenfalls das Gestaltungsthema eines Flugzeugcockpits greift die lang gestreckte Mittelkonsole aus mattiertem Echtmetall auf. Darin integriert ist unter anderem die zum Fahrer orientierte AMG-Drive-Unit, die dem SLS-Piloten ein ganz persönliches Fahrzeug-Setup ermöglicht. Die Bedienung des Sportgetriebes übernimmt währenddessen der E-Select-Wählhebel, der stilistisch an den Schubkraftregler eines Jets erinnert. Sämtliche Bedienelemente führte man in Echtmetall-Qualität mit einer glänzenden Oberfläche in „Silver Shadow“ aus.

Die konkav geformten Innenverkleidungen der Flügeltüren, die hohen Bordkanten und die kräftigen Seitenschweller runden den Cockpit-Eindruck ab. Feine Materialien, wie zum Beispiel Nappaleder, Echtmetall und auf Wunsch Applikationen in Echtcarbon, dokumentieren den hohen Manufakturcharakter des SLS-Innenraums. Für die individuelle Gestaltung stehen fünf verschiedene Designo-Lederfarben zur Wahl: Schwarz, Classicrot, Sand, Porzellan und Hellbraun.

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Weit sich öffnende Flügeltüren für bequemen Einstieg

Trotz einer tiefen Sitzposition von nur 369 Millimeter über der Fahrbahn erlauben die sich weit öffnenden Flügeltüren einen bequemen Ein- und Ausstieg. Bei der Konstruktion wurde Wert auf einen möglichst großen Öffnungswinkel gelegt - er beträgt immerhin 70 Grad. Der Abstand zwischen den geöffneten Türen und der Fahrbahn misst großzügige 1,50 Meter, während sich das Durchstiegsmaß zwischen den geöffneten Türen und der Oberkante der Seitenschweller auf üppige 1,08 Meter beläuft. Die Einstiegshöhe, also der Abstand zwischen Fahrbahn und Oberkante der Seitenschweller, beträgt dagegen niedrige 45 Zentimeter. Die Flügeltüren benötigen zum Öffnen weniger Platz als herkömmliche Coupé-Türen und lassen sich in einer Normgarage komplett öffnen.

Sportsitze mit Magnesium-Sitzlehnen

Die Sitzlehnen der Sportsitze bestehen aus Magnesium, einem Hightech-Werkstoff, der sich durch geringes Gewicht und hohe Festigkeit auszeichnet. Ausgeprägte Sitzwangen mit härterem Schaumstoff führen zu optimalem Seitenhalt, während die inneren Zonen von Sitzflächen und -lehnen für hohen Langstreckenkomfort gezielt weicher abgestimmt sind. In Verbindung mit dem Memory-Paket (Wunschausstattung) erfolgt die Einstellung von Längsposition, Sitzhöhe, Lehnenneigung, Sitzkissenneigung und Lenksäule elektrisch. Eine dreistufige Sitzheizung sowie die Sitzbelegungs- und Kindersitz-Erkennung im Beifahrersitz sind ebenso serienmäßig.

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Die Sportsitze mit integrierten Kopfstützen bezog Mercedes-AMG mit Designo-Leder - in den Farben Classicrot, Sand und Porzellan sind auch zweifarbige Sitze erhältlich. Bei der Interieurfarbe „Hellbraun“ kommt Naturleder mit hochwertigem Flechtleder auf den Sitzmittelfeldern zum Einsatz. Je nach Farbkombination, sorgen fluoreszierende oder schwarze Keder für zusätzliche Sportlichkeit.

Passive Sicherheit auf höchstem Niveau

Die umfangreiche Sicherheitsausstattung umfasst Dreipunkt-Sicherheitsgurte, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und bis zu acht Airbags: adaptive Front-Airbags, je einen Kneebag für Fahrer und Beifahrer, zwei in den Sitzen integrierte Sidebags und zwei Windowbags, die sich aus der Türbrüstung entfalten.

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